Biberlehrpfad
Ausgeschildert

Von Bibern, Hochwasser, Kunst und Adlern

In Gartow führt der „Biber-Lehrpfad“ durch „die Seege-Niederung“ und beinhaltet nicht nur viel Wissenswertes über das größte Nagetier Europas. Er informiert auch über die Themen „Hochwasser“ und „Seeadler“. Außerdem ist der „Kleine Kunstpfad“ des „Westwendischen Kunstvereins“ integriert. Hier kann man also Natur und Kunst auf einer Wanderung miteinander verbinden.

Startpunkt ist der Parkplatz in Quarnstedt bei Gartow. Der Lehrpfad beginnt mit einer Dokumentation über die „Jahrhundert-Hochwasser“. Schautafeln zeigen die Situation in und um Gartow 2002, 2006, 2011 und 2013. Durch Wiesen und entlang der „Seege“ führt der Weg weiter nach Nienwalde zum „Seeadler-Beobachtungsturm“. Der 15 m hohe Turm bietet einen weiten Ausblick in die „Seege-Niederung“, die zum Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“ gehört. Er ist Aussichtsturm für Naturbeobachtungen und Informationsstelle für Seeadler in einem. Weitere Tafeln informieren über den „König der Lüfte“. Schließlich geht es auf dem Rundweg wieder zurück nach Gartow. Auf der Strecke kommt man an den Schautafeln vorbei, die viel Wissen über den Biber vermitteln. Die Strecke endet wieder am Parkplatz in Quarnstedt.

Der „Kleine Kunstpfad“ hat denselben Startpunkt wie der „Biberpfad“ und führt durch einen Teil der „Seege-Niederung“. Auch hier informieren Schautafeln über die einzelnen Exponate von 16 internationalen Künstlerinnen und Künstlern.

Bei der Wanderung durch die „Seege-Niederung“ lassen sich viele Tier- und Pflanzenarten entdecken. Mit etwas Glück kann man unterwegs auch einen Biber erspähen. Zumindest aber sind seine Spuren deutlich zu erkennen. Naturnahe, unverbaute Gewässerränder bieten den Tieren hier einen guten Lebensraum. Wer zwischendurch die Augen nach oben schweifen lässt, kann vielleicht auch den majestätischen Seeadler am Himmel seine Kreise ziehen sehen.

Weitergehende Auskünfte gibt es in der Informationsstelle des Biosphärenreservats „Niedersächsische Elbtalaue“ im Gartower Rathaus.