Eine Ausstellung mit Werken von Sri Chinmoy
Der spirituelle Maler Sri Chinmoy bezeichnete seine Gemälde als „Quellen-Kunst“. Sein Anspruch war nicht weniger, als Menschen zu inspirieren, sich der Schönheit und des Reichtums der inneren Welt bewusst zu werden. Er wollte darauf aufmerksam machen, dass der innere Friede des Menschen der Schlüssel für eine nach und nach entstehende, friedlichere Welt ist. Gezeigt werden in der Neu Darchauer Hafengalerie Reproduktionen des 2007 in New York verstorbenen Malers, Musikers und spirituellen Lehrers.
Zu den internationalen Ausstellungsorten seiner Kunstwerke zählen unter anderem das Museum für Moderne Kunst in St. Petersburg, der Sitz der UNESCO in Paris sowie der UNO-Hauptsitz in New York und das Commonwealth Institute in London. Die Ausstellung in Neu Darchau ist zu sehen bis 23. Oktober.
Informationen zum Künstler:
Sri Chinmoy, eigentlich Chinmoy Kumar Ghose, (1931 – 2007) wirkte als Schriftsteller, Dichter, Komponist, Musiker, Künstler und Sportler, um das in tiefer Meditation Erfahrene seinen Schülern und der Öffentlichkeit zu vermitteln, und baute von New York aus ein weltweites Netzwerk von Meditationszentren auf. Chinmoys Philosophie vom inneren Frieden als Grundlage für das harmonische Zusammenleben der Menschen wurde in mehreren Ländern vor allem durch seine Konzerte, seine Kunst und spektakulären Kraftakte bekannt.
Chinmoy begann im Jahre 1974, farbige, abstrakte Acrylgemälde zu malen. Seine Kunstwerke bezeichnete er als Jharna-Kala (Bengalisch für „Quellen-Kunst“), sie sollen Menschen animieren, sich der Schönheit und des Reichtums der inneren Welt bewusst zu werden.
Im Dezember 1991 zeichnete Chinmoy mit wenigen Strichen seine ersten Vogelskizzen. Er wählte das Thema „Vogel“, weil aus seiner Sicht Vögel in uns die Sehnsucht wecken, zur Quelle zurückzukehren. Die Millionste Zeichnung seiner Vögel vollendete der Künstler im Januar 1994. Mit dem Projekt wollte er zudem darauf aufmerksam machen, dass der innere Friede des Menschen der Schlüssel für eine nach und nach entstehende, friedlichere Welt ist.
Chinmoy starb im Oktober 2007 in New York.