Amtsturm Lüchow

Amtsturm-Museum Lüchow

Der Amtsturm ist das letzte Überbleibsel des einstigen Lüchower Schlosses. Dieses wurde 1811 bei einem verheerenden Stadtbrand fast vollständig zerstört. Einzig der mächtige Turm blieb erhalten. In ihm ist heute ein Heimatkundemuseum untergebracht. Auf vier Stockwerken können sich Besucher hier über die Geschichte Lüchows und der umliegenden Dörfer informieren.

Verteidigungsanlagen gab es am Standort des heutigen Amtsturms vermutlich schon seit vielen Jahrhunderten. Strategisch günstig auf einer kleinen Sandinsel in einer Schleife des Flüsschens Jeetzel gelegen, errichteten hier zunächst die Slawen und eine Wallanlage. Später entstand an gleicher Stelle eine Burg. Als Erbauerin des späteren Schlosses gilt Anna von Nassau-Dillenburg, die die Anlage zwischen 1471 und 1473 als Witwensitz nutzte.

Beim großen Brand von Lüchow im Jahre 1811 brannte auch das Lüchower Schloss bis auf die Grundmauern nieder. Einzig ein Turm des Schlosses, heute als Amtsturm bekannt, blieb bestehen. Seit den 1930er Jahren wird dieser als Heimatmuseum genutzt. Zahlreiche Exponate bieten hier einen Einblick in das frühere Leben in der Region sowie einen Überblick über archäologische Erkenntnisse.

Vom Umgang des Turmdaches in 22 Metern Höhe, bietet sich zudem ein hervorragender Blick über Lüchow und das Umland. Bei klarem Wetter ist auch das etwa 14 km entfernt liegende Salzwedel noch deutlich zu erkennen.

Mehr Infos zum Museum sowie einen Rundumblick in den Sonderausstellungsraum finden Sie auf der Homepage des Amtsturms.