Feldsteinkirche Satemin

Vergessener Engel in neuer Pracht

Am Südrand der malerischen Rundlingsdorfes Satemin liegt die kleine Feldsteinkirche des Dorfes. Besonders sehenswert ist der Ostgiebel mit seinen gotischen Spitzbögen.

Das Innere der um 1300 erbauten Dorfkirche ist eher schlicht gehalten. Bemerkenswert ist jedoch der, bei Renovierungsarbeiten im Jahr 2005 wiederentdeckte, Taufengel. Erstmals erwähnt wurde der Engel 1761. 1843 musste er aufgrund von Absturzgefahr aus der Kirche entfernt werden und lag daraufhin lange Zeit unbeachtet auf dem Kirchenboden.

Bei seiner Wiederentdeckung war der Engel stark beschädigt, konnte dank kirchlicher Mittel und privater Spenden jedoch restauriert werden und kehrte daraufhin nach 165 Jahren an seinen Platz in der beschaulichen Dorfkirche zurück.