St. Marien-Kirche Plate

Die St.-Marien-Kirche in Plate

Durch ihre Lage in der Mitte des Ortes prägt die St.-Marien-Kirche seit über 700 Jahren das Dorfbild von Plate. Zum Wahrzeichen des Dorfes wurde der weithin sichtbare Turm. Bei der St.-Marien-Kirche handelt es sich um einen für eine Dorfkirche ungewöhnlich großen dreischiffigen Backsteinbau.

Die Ursprünge der Plater Kirche liegen im 13. Jahrhundert. Das Hauptschiff weist mit mächtigen Mauern und Rundbögen in seinem Ursprung romanischen Baustil auf. Der Grundriss in Form eines liegenden Kreuzes und turmlosen Gebäudes lässt auf eine Zisterziensergründung schließen.

Einer Legende zufolge verirrte sich der Gutsherr von Plato bei der Jagd, fand an der Stelle, wo sich die heutige Kirche befindet, ein Marienbild und gelobte dort eine Kirche zu Ehren der Jungfrau Maria zu erbauen.

Als eine der wenigen Patronatskirchen spannt sich in ihrem Gemäuer der Bogen von der Historie zum Heute.

Ab 1370 wird im gotischen Baustil erweitert. Der Turm mit zwei Glocken wird errichtet, die Seitenschiffe ausgebaut und das gotische Sterngewölbe geschaffen.

Begeben Sie sich auf einen virtuellen Rundgang durch die St.-Marien-Kirche.

 

Die Orgel in der St.-Marien-Kirche

Das Orgelwerk wurde im Jahre 1981 von Gebr. Hillebrand, Orgelbau, erbaut: Hinter einem besonders wertvollen Renaissance-Prospekt mit originalen Prospektpfeifen – in dieser Form einmalig im norddeutschen Raum- entstand ein Werk mit technischem und klanglichem Bezug zum Orgelbau des 16. und frühen 17. Jahrhunderts.