Die Swinmark

Bilderbuchlandschaft mit weitem Himmel

Die Swinmark

Die Swinmark ist eine Bilderbuchlandschaft mit weitem Himmel, goldenen Feldern, großartigen Menschen und vielen Sagen. Stillgelegte Wassermühlen, alte Kapellen, Kiefernwälder, gastfreundliche Künstler – all dies ist noch immer ein Geheimtipp.

Die vielfältige Landschaft bietet hervorragende Möglichkeiten zum Radfahren, Reiten und für ausgiebige Spaziergänge. Der Mittelpunkt dieser abwechslungsreichen Region im Südwesten des Wendlandes ist der Flecken Schnega. Hier gibt es Einkaufsmöglichkeiten und die reichverzierte St.-Michaelis-Kirche.

Im kleinen Örtchen Göhr, mitten in der Swinmark, gibt es zudem ein Grenzlandmuseum. Mit viel Sorgfalt und Engagement waren die Gründer des Swinmark Grenzlandmuseums schon vor der Wiedervereinigung an der Grenze unterwegs und haben diese dokumentiert. Nach der Grenzöffnung sammelten sie dann zahlreiche Exponate zusammen Diese können Gäste nun im Grenzlandmuseum bestaunen.

Der Name Swinmark hat nicht, wie fälschlicherweise oftmals angenommen mit der Schweinehaltung zu tun. Er leitet sich vom slawischen Wort „swin“ als Bezeichnung für ein kleines Flüsschen bzw. den Nebenarm eines Flusses ab. Vielleicht nahm der Name auf dem „Vörgodendeelsdag“ seinen Anfang. Wie in vorchristlichen Zeiten wird dieses Erntefest noch immer zelebriert: das Korn wird mit der Sense gemäht, das Bauernbrot im Steinofen gebacken und man tanzt in neuen Gewändern.

Über den Bahnhof Schnega mit guter Anbindung nach Berlin, Stendal, Magdeburg, Hamburg und Hannover ist die Swinmark bequem zu erreichen.