Wendland – Grenzland

Als Grenzgänger unterwegs

Das Wendland war schon immer Grenzland, geprägt durch natürliche, politische, kulturelle und soziale Grenzen.

Im Norden die Elbe, im Osten und Süden die DDR, im Westen der Drawehn, abgegrenzt und ausgegrenzt war der Landkreis Lüchow-Dannenberg nach 1945.  Nicht erst seit damals, schon früher. Karl der Große baute Befestigungen, gegen die Slawen, die Wenden wurden solange kulturell bekämpft, bis nur noch Ortsnamen übrigblieben. Und dann kamen die Flüchtlinge aus dem Osten. Und als dann endlich Ruhe herrschte, wurde in Gorleben eine Mauer gebaut.

Busführung je nach Wunsch zwischen zwei und vier Stunden:

Dannenberg – Eisenbahnbrücke Dömitz- Gorlebener Atomanlagen – (Höhbeck) (Gartow – Aulosen) – Nemitzer Heide – B 248 nach Salzwedel – Lüchow – Lübeln – Dannenberg (auch ab Lüchow in anderer Reihenfolge möglich).

Dabei sehen wir die Elbe samt den Elbbrücken im Landkreis, ehemalige Grenzbefestigungen und -übergänge, aber auch die Mauern von Gorleben. Kulturelle Grenzen sind sowohl in den Rundlingsdörfern als auch in verschiedenen anderen Ortschaften zu sehen.

Sechs bis 20 Personen