Straße des Widerstands

Straße des Widerstands

Jetzt ist zwar gerade mal Ruhe im Land, aber das war vor kurzem ganz anders. Auf den ersten Blick ist heute nur noch wenig von den kreativen, vielfältigen und häufig sehr effektiven Aktionen zu sehen. Umso mehr gewährt die Führung entlang der Straße des Widerstands einen Einblick in die Proteste gegen die Castortransporte.

Pyramiden, Schafherden, Bierlaster waren nur einige Mittel, mit denen Bauern und Bürger, Alternativen und Adeligen die Castortransporte be- und verhindern wollten. Sie erfahren, warum die Polizei Suppe klauen musste um nicht zu hungern und warum mitten auf dem Salzstock im Gorlebener Wald ein Schiff steht. Zudem hören Sie warum der Gastwirt und Bauer Wiese jetzt einen Jazzclub beheimatet. Eben: die Hot Spots des Widerstands vom Verladekran über 1004 bis zum Gorlebenarchiv, wo alles dokumentiert ist.

Seit mehr als 40 Jahren leistet die Region Widerstand gegen Atomanlagen im Wendland. Die Führung geht entlang der Castortransportstrecke zu einigen „Hot Spots“ des Widerstands bis Gorleben und endet in Lüchow.

Entlang der B216 und der L256 führt die Tour von Süschendorf, Harlingen oder Hitzacker über Dannenberg, Gusborn sowie Laase nach Gorleben. Weitere Punkte sind Gedelitz und Trebel. In Lüchow endet die Tour am Gorlebenarchiv, dessen Besichtigung nach Absprache möglich ist.

Sechs bis 20 Personen