26. Juni 2026, 19 Uhr
Ukraine – Berichte aus einem Land im Krieg
Der Journalist Maksym Eristavi liest (in Deutsch) aus seinem Buch „Russischer Kolonialismus“. Es ist ein illustrierter Führer durch 48 russische Invasionen in benachbarte Länder, die alle in der jüngeren Geschichte stattfanden. Eristavi stammt aus ukrainischen Stadt Saporischschja. Er ist überzeugt, dass der russische Imperialismus an den Ukrainern scheitern wird.
Der Abend wird moderiert von Rebecca Harms
Eintritt: € 10,–
Alte Scheune Satemin, Satemin 45, an der Strasse nach Gühlitz
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MALSTROM
Samstag, den 13.06.2026, 20 Uhr
Seit bald zehn Jahren kultiviert das Trio in außergewöhnlicher Besetzung eine heiter-dekonstruktive Haltung zu diversen musikalischen Traditionen, vornehmlich des experimentierfreudigen Jazz. Die wahnwitzige Spielfreude und Energie, die unheimliche Dichte an Signalen, die dem Publikum entgegen strömen, bringen alles, was am Jazz (auch am experimentellen) ausgetrocknet ist, zum Fließen.
Malstrom haben auf inzwischen vier Alben eine avantgardistische Musik geschaffen, die vollkommen unmittelbar – ohne dass es theoretischen Überbaus oder Meta-Ebene bräuchte – funktioniert und ungemein unterhaltsam ist. Um mit einer ungeheuren spielerischen Präzision, sowohl in den komponierten wie auch in den improvisierten Passagen, dem Jazz neue Möglichkeitsräume zu öffnen.
Malstrom gewann bereits zahlreiche Preise, u. a. den Europäischen Burghauser Jazzpreis (2015), den International Getxo Jazz Competition (2017) und den Internationalen Biberacher Jazzpreis (2018).
„Die Musik der drei ist eine perfekt gespielte Mischung aus Progressive Rock von Bands wie “Dream Theatre” oder “Tool” und Gitarrenvirtuosen wie Yngwie Malmsteen und vertracktem Jazz von Steve Coleman oder der Expressivität eines John Zorn. Dazu kommt eine jugendliche Unbedarftheit und Frische, die Spaß macht." Jury des europäischen Burghauser Jazzpreises 2015
„Nein, dieses Trio lasst sich nicht festnageln, und das macht ihr neues Album so spannend. Da lösen sich deftige Grooves in frei fließende Klangkaskaden auf, aus denen sich unversehens eine betörende Melodie herausschalt. Ein Genre-Mix ist das allerdings nicht – eher Genre-Hopping, bei dem immer wieder ein ziemlich alberner Humor um die Ecke lugt (…) Das ist Jazz mit hohem Anspruch, der beim Hören sehr viel Spaß macht.“ BR 24 Kulturnachrichten
Köstliches aus der Küche des Gasthauses ab 18 Uhr, bitte reservieren unter 05848-1259.
Veranstaltungsort: Gasthaus Wiese, Gedelitz
Eintritt: 20,00 EUR/Mitglieder/Ermäßigungen: 15,00 EUR; junge Menschen bis 18 Jahre frei
Reservierung: verein@wendlandjazz.de oder 0178 6820016
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Am Freitag, dem 26. Juni von 18 bis 21 Uhr, verwandelt sich Lüchow in einen lebendigen Treffpunkt für alle, die Kultur, Musik und besondere Begegnungen schätzen. Der MittSommerabend füllt die Stadt mit Atmosphäre und schafft Raum für neue Eindrücke und Perspektiven.
Thomas Tege zeigt in der Tourist-Info Lüchow (Johannisstraße 2–3) seine aktuellen Bilder aus dem Wendland.
Kommen Sie vorbei – bei einem kleinen Umtrunk freuen wir uns auf inspirierende Begegnungen und anregende Gespräche.
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Vom lästigen Unkraut zur faszinierenden Nutzpflanze
Wir beschäftigen uns mit den zwei Gesichtern dieser bemerkenswerten und bekannten Pflanze: Vordergründig ein lästiges Unkraut entpuppt sie sich beim näheren Hinschauen zu einer faszinierenden Nutzpflanze. Es gibt an ihr sehr viele Eigenheiten zu entdecken und auch die Möglichkeit, sie zu überlisten, damit sie uns mit ihren Brennhaaren nicht brennt. Wir werden erkunden, welchen Tieren sie als Futterpflanze dient. Und ernten die Blätter schließlich für uns, um uns zur Feier des Sommeranfangs leckere Chips daraus zuzubereiten. Außerdem erfahren Sie, wie aus den Brennnesselfasern eine richtig haltbare Schnur gedreht werden kann.
Termin: Samstag, 20. Juni 2026, 14.00 - 17.00 Uhr
Ort: BUND Ökologische Station Wendland-Drawehn, Dr.-Koch-Straße 23,
29468 Bergen a. d. Dumme
Für Kinder ab 8 Jahren und Angehörige
Dozentin: Inga Thielcke, Dipl. Kunstpädagogin und Heilpflanzenexpertin
Anmeldung: Tel. 05844/9767431
Dieser Kurs findet im Rahmen der ,,Woche der Natur in Niedersachsen‘‘ statt und wird von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung finanziert. Es fallen keine Kosten für die Teilnahme an.
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Wendland Regionalmarketing e. V. und Tourist-Info Lüchow mit neuem Team am Start Der Wendland Regionalmarketing e. V. mit Geschäftssitz in der Tourist-Info Lüchow hat sich in den letzten Wochen neu aufgestellt. Seit 01.01.2026 arbeiten Heike Tege, Amanda Hasenfusz und Anke von Lübken in der Johannisstr. 2-3 in der Nähe des Amtsturms daran, die Ziele des…
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Kulturelle Landpartie: Projektvorstellungen / Tourist-Info / Quereinstiegskonfigurator Wendland Regionalmarketing vom 14.-25.05.2026 an der Beutower Mühle zu finden / Kooperation mit Wendlandleben Das Team des Wendland Regionalmarketing e. V. ist vom 14. bis 25.05.2025 auf der Kulturellen Landpartie zu finden – diesmal konzentriert auf dem Gelände der Beutower Mühle. Zusammen mit der Initiative Wendlandleben der Wirtschaftsförderung…
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ANGELA HARTIG:
FETZEN
Vernissage: Donnerstag 14. Mai um 18 Uhr
Ort: Kunstkammer
Es spricht: Ana Laibach, Künstlerin und Dozentin, Mannheim | Schlagzeug: Paul Pangritz, Lüneburg | Kuratiert von Christina Paetsch
Ausstellung: vom 14. Mai bis 28. Juni 2026
Fr. 16-18 Uhr | Sa. und So. 14-17 Uhr
Sonderöffnungszeiten während der Kulturellen Landpartie täglich von 11-18 Uhr
Die Künstlerin Angela Hartig (*1961 in Stuttgart) lebt und arbeitet seit 2020 im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Zeichnung, Objektkunst und Installation mit einem hohen Maß an konzeptueller und handwerklicher Präzision.
Fetzen
sind Überbleibsel, Reste, ausgediente Materialien, Müll. Fetzen hatten ein Vorleben: als Kleidung, Wäsche, Decken, Zelte, Teppiche, Fahnen, rituelle Gewänder, Möbelstoffe, Bildträger. Sie waren Ordnungsfaktoren gesellschaftlichen Lebens, definierten soziale Gefüge, waren Statussymbol, Rollenzuschreiber und Identitätsfaktor.
Fetzen hatten bessere Tage, waren dem nackten Menschen Fellersatz im Überlebenskampf. Sie sind Veteranen einer analogen Zeit und werden begleitet von einem Erinnerungsecho an echte Handarbeit wie Weben, Stricken Sticken, Klöppeln. Sie erscheinen mir als Relikte einer sich in Auflösung befindlichen Zivilisation und Weltordnung auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. In dystopischen Filmen sind sie das tragende Gestaltungsmittel der Kostümausstattung. Mich fasziniert ihre Gestalt, die Spuren ihres Vorlebens, die Geschichten, die sie erzählen: zerschlissene Tücher, abgewetzte Kleider, löchrige Säcke, abgetretene Teppiche – Reliquien aus früheren Leben. Ich identifiziere mich mit ihnen und ihren Blessuren, begegne ihnen mit Neugier und Wertschätzung, versuche sie zu ergründen, zu heilen, ihre Schönheit zu zeigen, ihnen in einer Inszenierung neue Beachtung und eine künstlerische Bedeutungsebene zu verleihen. Fetzen sind Lebens-Zeichen. Sie appellieren an eine zukunftsfähige Haltung gegenüber den endlichen Ressourcen unseres Planeten.
Über einige Jahrhunderte hinweg nahm die Leinenweberei im hannoverschen Wendland eine bedeutende Stellung ein. Die komplexen Verarbeitungsschritte des hier angebauten Flachs können aktuell in Workshops des Rundlingsmuseums in Lübeln erfahren werden, altes Bauernleinen findet sich ballen- und stapelweise auf hiesigen Flohmärkten und gehört zu den Basismaterialien meiner Arbeiten. Sie beziehen sich auf diese historischen Wurzeln und transzendieren sie in heutige Lebenswelten.
Die Ausstellung wird kuratiert von Christina Paetsch
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Pressetext als Veranstaltungshinweis – Rubrik Klassik
Clear or Cloudy – Heiter bis Wolkig
Englische Lautenmusik aus der Elisabethanischen Zeit
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John Dowland – Englische Balladen – und andere Lieder
so lautet unser Programmtitel des heutigen Konzerts. Lieder von
John Dowland (1563-1626), Englische Balladen und Volkslieder werden
erklingen, sowie Instrumentalmusik für Laute.
John Dowland war der bekannteste Lautenist und Liederkomponist seines
Heimatlandes, verbrachte viele Jahre im Ausland und erhielt erst mit fast fünfzig
Jahren eine Anstellung am englischen Hofe, wo er die letzten vierzehn Jahre seines
Lebens einer von fünf Lautenisten war.
Die sogenannten „Broadside Ballads“ aus dem 16. und 17. Jahrhundert, sind Lieder,
geschrieben für die einfachen Leute, vorgetragen an Orten, wo das Volk zu finden
war, Lieder mit zumeist vielen Strophen, die oft Neuigkeiten verbreiteten. Themen
waren schaurige Moritaten, Jubelgesänge auf Englands Größe oder siegreiche
Feldherren, Lieder über „gefallene“ Mädchen und skrupellose Verführer usw.
Wir als Duo für Gesang und instrumentaler Lauten-Begleitung, präsentieren Ihnen
heute Abend eine Auswahl von Liedern und Instrumentalstücken dieser Epoche,
untermalt mit Texten und Gedichten
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Die historische Dampfmaschine kann besichtigt werden. Man erfährt etwas über deren Herstellung 1895 in Bielefeld/ Brackwede, ihren Einsatz bis 1924 in Wustrow (Wendland) und danach hier in Lüchow.
Die historische Dampfmaschine 1990 im „Säge & Hobelwerk Erwin Müller“, die zu diesem Zeitpunkt von Dr. Frank Wien, Staatsekretär im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr, in der Stadt Lüchow (Wendland) besichtigt wurde. Er bewertete laut Zeitzeugen und Bericht in der Elbe-Jeetzel-Zeitung (EJZ vom 08.02.1990) das Industriedenkmal als große Rarität, das ursprünglich zum Einsatz von Webstühlen von der Leinenweberei Friedr. & E. Wentz in der Stadt Wustrow im hannoverschen Wendland im Jahre 1895 angeschafft wurde.
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