Grenzerfahrung Grünes Band
Nicht ausgeschildert
79,5 km

Zwischen Altmark und Wendland

80 km-Wandertour am Grünen Band zwischen Altmark und Wendland

Eine abenteuerliche Tour entlang der ehemaligen Zonengrenze, mit Wander-Etappen im Nationalen Naturmonument und zukünftigen UNESCO-Welterbe Grünes Band.

Spannende Tage erwarten die Wanderer auf einem der interessantesten Abschnitte der insgesamt 1.400 km langen ehemaligen innerdeutschen Grenze. Unterwegs zwischen den Regionen Altmark und Wendland verläuft die 80 km lange Mammutstrecke, die getrost in mehreren Abschnitten erwandert werden kann.

Der Weg ist das Ziel! Am Grünen Band treffen sich Ost und West und umgekehrt. Hier wohnen die Geschichten: Kalter Krieg, Wendezeit und 35 Jahre Zusammenleben im vereinten Deutschland. Erinnerungsstätten und Naturschutzprojekte treffen aufeinander und die Wanderer sind mittendrin und erfahren, was es heißt, wenn Ost und West langsam zusammenwachsen.

Gestartet werden kann entweder am Grüne-Band-INFOPUNKT „Herberge am kleinen Weingarten Dahrendorf“ in der nordwestlichen Altmark, 500 m vom Grünen Band entfernt und direkt an einem begehbaren DDR-Grenzturm gelegen. Oder am „Grenzland-Museum“ in Schnackenburg an der Elbe, die alte Zollstation. Der 80 km lange Wanderweg führt durch ca. 20 unterschiedliche Naturräume – Sanddünen und weite Wiesenlandschaften, Seen sowie feuchte Erlenbruchwälder sind dabei. 1.200 Tierarten, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen, leben heute im Wanderkorridor Grünes Band. Ein Biodiversitätshotspot.

Der Weg führt zudem zu wichtigen Erinnerungsstätten und geschleiften Dörfern an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Unterwegs begegnen den Wanderern authentische Menschen, die in den kleinen Dörfern des ehemaligen Sperrgebietes leben – immer schon dort Ansässige und Zugezogene.

Auch die in der Nähe liegenden Städte Lüchow (Wendland), Bergen (Dumme) sowie Salzwedel, Gartow, Arendsee und Seehausen können besichtigt werden. Tipps zu den Themen Übernachtung und Gastronomie geben die Tourismus-Informationen gerne an die Hand. Sie bereichern das Erlebnisangebot dieser eindrucksvollen Tour.

Auf zum Grünen Band, dessen schönes Motto lautet: vom Todesstreifen zur Lebenslinie.

Tipp: Übernachtungen sollten Wanderer für den Routenvorschlag einplanen, um genügend Zeit in den Regionen zu verbringen. Alle im Faltblatt genannten Hotels und Pensionen beherbergen Gäste für eine Nacht.

Das Grüne Band

Der ehemalige Eiserne Vorhang zwischen Ost und West, der sich durch ganz Europa zog, ist als Grünes Band heute Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsraum für Menschen. Die innerdeutsche Grenze in der Altmark und dem Wendland wurde zu einem friedlichen Streifen Natur zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und zu einem der größten Naturschutzprojekte Europas.

Samtgemeinde Gartow

Wälder, Heide und Elbe

Gaby.Ehlert-Johanniskirche.Gartow

Die Region um Gartow kennzeichnet das unmittelbare Nebeneinander dreier völlig unterschiedlicher Naturräume: Die schönen Elbauen gehen in die malerische Nemitzer Heide und große, naturbelassene Wälder über. Seeadler trifft hier auf Schnucken; Rothirsche finden sich neben Schwarzstorch, Biber und Schwalbenschwanz. Dieser abwechslungsreiche Landstrich bietet viel Platz für vielfältige Aktivitäten. Diverse geführte Touren und Lehrpfade ermöglichen es Interessierten, sich die Vielfalt dieser Lebensbereiche zu erschließen.

Ferner finden sich Attraktionen und Sehenswürdigkeiten aus den Bereichen Kunst, Kultur und Geschichte. Heimat- und Grenzlandmuseum, der Kastellplatz Karls des Großen sowie Kirchen und Kapellen laden zu Besuchen ein. Zahlreiche private Künstler, Galerien und der Westwendische Kunstverein runden das kulturelle Angebot mit Ausstellungen und Konzerten ab.

Samtgemeinde Lüchow (Wendland)

Niedersachsens wilder Osten

SG.Lüchow-Mammoißel

Das Wendland ragte als östlichster Zipfel der BRD in die DDR hinein. Es liegt direkt am Grünen Band mit seiner urwüchsigen Natur, beschaulichen Dörfern, der Abgeschiedenheit und Stille. Die Flusslandschaft der Elbe und Jeetzel sowie die Ausläufer des Drawehn-Höhenzugs prägen das Landschaftsbild.

Zwischen weiten Feldern und sanften Hügeln liegen verstreut, unzählige kleine Dörfer, mit teils kurios anmutenden Namen wie Tolstefanz oder Middefeitz. Viele der Dörfer fallen durch ihre besondere Form auf. Die Häuser stehen kreisförmig, mit dem Giebel zur Mitte, um den Dorfplatz herum und werden als Rundlinge bezeichnet. Zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker leben hier, wo die Kreativität Platz und Ruhe hat, sich zu entfalten. Abseits von Hektik, Stress und großen Straßen, entlang ausgeschilderter Wandertouren, lassen sich Kunst, Kultur, Natur und Landschaft entdecken.

Tourist-Information Gartow

Springstraße 14

29471 Gartow

Tel.: 05846 333

touristinfo@gartow.de

www.gartow-erleben.de

Gästeinformation Lüchow

Johannisstraße 2-3

29439 Lüchow (Wendland)

Tel.: 05841 974 73 86

info@region-wendland.de

www.region-wendland.de

Hansestadt Salzwedel

Baumkuchen und Mittelalter

Hansestadt.Salzwedel-Fachwerk

Das Grüne Band im Altmarkkreis Salzwedel befindet sich zwischen dem Biosphärenreservat Drömling im Süden des Landkreises und läuft nördlich über Wiewohl und Dahrendorf sowie weiter östlich nach Salzwedel bis in die Elbtalaue. Hier befindet sich die Erlebnisregion Elbe-Altmark-Wendland im Vierländereck zwischen Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Der Harper Mühlenbach und die Brietzer Teiche, das Cheiner Torfmoor oder die Feuchtwälder im Bürgerholz: Wie auf einer Perlenschnur reihen sich im Gebiet der ehemaligen innerdeutschen Grenze nördlich von Salzwedel ökologische Kleinode aneinander.

Ein Abstecher in die Hansestadt Salzwedel lohnt sich schon wegen des berühmten Baumkuchens, welcher noch immer ganz traditionell am offenen Feuer an einer sich drehenden Walze gebacken wird. Das mittelalterliche Stadtbild prägt noch heute das Zentrum des Altmarkkreises.

Verbandsgemeinde Seehausen

Wische & Weite

Zeitgeist.Foto.und.Film-Hansestadt.Seehausen

Im äußersten Norden Sachsen-Anhalts befindet sich die Verbandsgemeinde Seehausen mit ihren über 50 Dörfern und der Hansestadt Seehausen nahe der Grenze zu Brandenburg und Niedersachsen. Aufgrund der Grenznähe zu Niedersachsen ist die Ausgangslage für Ausflüge entlang des Grünen Bandes ideal.

Fahrrad-Touristen erleben auf dem Iron Curtain Trail, dem Elberadweg, dem Altmarkrundkurs und der Milde-Biese-Aland-Tour Natur pur und Rastplätze, die zum Picknicken und Seele baumeln einladen. Von der Bockwindmühle Wanzer gelangt man in das Naturschutzgebiet Hohe Garbe, eines der noch existierenden Auenjuwele im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.

Zur Erkundungstour lädt auch die Hansestadt Seehausen mit ihren kleinen Geschäften, der Kirche St. Petri mit Türmerwohnung und dem Turmuhrenmuseum ein. In den Sommermonaten bietet das Seehäuser-Waldbad Entspannung und Erfrischung.

Tourist-Information Salzwedel

Neuperverstraße 29

29410 Hansestadt Salzwedel

Tel.: 03901 422 438

tourist-info@salzwedel.de

www.salzwedel.de

Tourist-Information Hansestadt Seehausen

Arendseer Straße 6

39615 Hansestadt Seehausen (Altmark)

Tel.: 039386 547 83

info@stadt-seehausen.de

www.seehausen-altmark.de